Ja, das Spiel wurde bereits vor über drei Monaten veröffentlicht, ich bin aber erst jetzt darauf gestoßen, da mein Mitbewohner es momentan intensiv spielt. Rise of Immortals macht aus dem Spielprinzip der WarCraft III-Karte Defense of the Ancients (DotA) ein eigenständiges Spiel, das kostenfrei heruntergeladen und gespielt werden kann. Die Finanzierung findet dabei über den Verkauf von Spielgegenständen und -figuren statt, die ohne Bezahlung nur durch hohen Spielaufwand oder gar nicht erlangt werden können.
Die Registrierung hinterlässt gleich einen positiven Eindruck, da für das Passwort bis zu 64 Zeichen erlaubt sind, die Länge also nicht unsinnigerweise wie andernorts auf teilweise weniger als 10 Zeichen beschränkt wird. Ein Teil des guten Eindrucks verfliegt allerdings gleich wieder beim ersten Login, denn die Eingabemaske erlaubt kein Copy and Paste des Passworts, in Zeiten von Paswort-Managern wie KeePass eigentlich ein Unding. Bei jedem Login 64 Zeichen einzutippen macht sicher keinen Spaß, auch ein 20-stelliges Passwort mit Sonderzeichen ist schon kein Vergnügen, vor allem wenn man sich mangels Cursor unsicher ist, ob der Eingabefokus nach einem Taskswitch überhaupt noch im Passwortfeld ist, denn ein Klick in dieses Feld löscht die bisherige Eingabe. Ich kann das Passwort zwar im Spielclient speichern, aber jedes brauchbare Sicherheitskonzept geht damit natürlich den Bach runter.
Von einem Spiel, das nur dann Einnahmen abwirft, wenn die Spieler dafür begeistert und bei der Stange gehalten werden können, erwarte ich eigentlich eine umfangreiche Einführung, die wenig Fragen offen lässt. Das Tutorial ist aber gleich mal eine herbe Enttäuschung, in wenigen Minuten werden knapp die Grundlagen der Steuerung erläutert und was nötig ist, um eine Partie zu gewinnen, das war es dann auch schon. Dementsprechend verlaufen dann auch meine ersten beiden (und gleichzeitig letzten) Partien: Ich habe keine Zeit, zu treffende Entscheidungen wie die Ausrüstung, die ich für meinen Charakter kaufe, oder die Fertigkeiten, die ich ihm gebe, zu überdenken, und brauche trotzdem viel zu lange dafür. Ich kann häufig im Gefecht nicht nachvollziehen, was gerade passiert oder auch nicht und wieso, geschweige denn, was die verschiedenen Anzeigen alle bedeuten. Die wenigen Informationen, die ich aufnehme, sind teilweise noch widersprüchlich oder erscheinen mir zumindest so.
Genau wie die Registrierung hinterlässt auch die Deinstallation des Spiels nochmal einen guten Eindruck, der gleich darauf wieder geschmälert wird: Sie verläuft auffallend schnell, entfernt allerdings auch nicht die Startmenü-Einträge oder die Verknüpfung auf dem Desktop.
Sunday, 8. January 2012
Kurzer Spieletest: Rise of Immortals
Thursday, 29. December 2011
Liebe Leute von Amazon
Ihr versendet ja mittlerweile beinahe alles, was sich irgendwie transportieren lässt. Die Älteren unter uns erinnern sich aber vielleicht noch, dass ihr mal mit Büchern begonnen habt, also gedruckt auf Papier, keine E-Books. Von daher würde ich von euch eigentlich auch eine gewisse Kompetenz bei Verpackung und Versand solcher Bücher erwarten. Was ich nicht erwartet hatte, waren zwei Bücher, die zusammen mit einer (sehr gut extra verpackten) Posterrolle lose in einem eben wegen dieser Posterrolle sehr großen Karton herumflogen. Ich kann das auch gerne mal eben bildlich beschreiben:Das war keine geeignete Verpackung für Bücher und ich schenke mir den Aufwand für die umgehende Rücksendung nur, weil dabei kein größerer Schaden als der leichte Knick im Cover entstanden ist, denn nach meinem Durchlesen dürfte es sowieso nicht mehr glatt aufliegen.
Wednesday, 14. December 2011
Humble Indie Bundle 4
Das Humble Indie Bundle ist gerade in der Ausgabe 4 erschienen, die Hersteller-Bundles nicht mitgezählt, was auch der dortigen Zählweise zu entsprechen scheint. Ausprobiert habe ich noch keins der Spiele, Gratuitous Space Battles hat aber laut einem Bürokollegen ein meines Erachtens interessantes Spielkonzept.
Thursday, 8. December 2011
Liebe Leute vom DPD
Auch wenn es schon etwas her ist, aber ich bin beim Aufräumen gerade wieder auf die Benachrichtigungskarte gestoßen und vermute mal, dass eine Ablage vor der Wohnungstür auch nach eurer eigenen Definition nicht unbedingt eine anständige Auslieferung darstellt. So lange ihr mir aber schriftlich bestätigt, dass ihr genau das getan habt, kann ich wohl damit leben.
Saturday, 24. September 2011
21. Oldenburger Spieletage
Nur ganz kurz erwähnt: www.spieltraum-oldenburg.de
Saturday, 3. September 2011
Liebe Leute von SodaStream
Eigentlich sollte man Webseiten (wie die über euer Loyalty Program) vor der Veröffentlichung mit Inhalten füllen, und nicht schon die Beschreibung, was mal für Inhalte auf die Seite sollen, veröffentlichen.
Wednesday, 20. July 2011
Die Katze auf dem heißen Blechdach
Okay, das Dach war gestern Abend nicht besonders heiß und hat auch keine Oberfläche aus Blech, dafür ist es aber seit die Gärtner vor ein paar Tagen einige Sträucher vor dem Balkon (links außerhalb des Bildes) radikal gekürzt haben von dort aus über die Außenfensterbank (links noch halb im Bild) gut zu erreichen, zumindest wenn man wie Luna Größe und Agilität einer Hauskatze besitzt. Leider beinhaltet der umgekehrte Weg einen weiten Sprung auf die (im Vergleich zur Überdachung) schmale Fensterbank, was ihr wohl nicht so zusagte. Nach skeptischen Blicken ihrerseits von allen Kanten des Daches holte ich dann mal eine kurze Leiter und die Katze vom Dach, wo sie sich allerdings rund eine Stunde später schon wieder befand. Dort durfte sie dann allerdings diesmal auch etwas länger verweilen, um meine Position zu verdeutlichen, dass es besser ist, nur Orte aufzusuchen, die man auch bequem allein wieder verlassen kann, es scheint angekommen zu sein.
Wednesday, 6. July 2011
Museumsstücke
Schon vor zwei Wochen sind die Betonsockel vor dem Wasserturm der Alten Fleiwa mit Glasaufbauten und Ausstellungsstücken darunter versehen worden. "Schon" bezieht sich dabei auf das zeitliche Verhältnis zu meinem Eintrag hier, denn die Betonsockel sind bereits vor über einem Jahr gegossen worden und standen seitdem hässlich in der Gegend herum, insgesamt hat man sich also nicht unbedingt besonders beeilt. Die Auswahl der Stücke erscheint mir auch nicht übermäßig abwechslungsreich, für mich als nicht-Kenner historischer Industrie-Maschinenparks handelt es sich jeweils um ein dickes, rundliches Basisstück, in dessen Inneren sich vermutlich etwas drehen könnte und aus dem verschiedene Rohre heraus ragen. Andererseits war die Auswahl an Stücken, die die passende Größe haben, ausreichend gut erhalten und auch nicht völlig langweilig sind, wie beispielsweise ein Stück Wand eines großen Kessels, vermutlich auch eher überschaubar. Daher will ich jetzt auch mal aufhören zu meckern, sieht ja immerhin besser aus als noch letzten Monat.
Tuesday, 21. June 2011
Hurricane 2011
Auch dieses Jahr ging es wieder zum Hurricane, einiges hat das Vergnügen allerdings arg getrübt:
Der mehrfach zu ungünstigen Zeiten (in der Bändchen-Warteschlagne und beim Abbau) einsetzende Regen hat uns dann Sonntag Nachmittag den Rest gegeben und vorzeitig abreisen lassen. Derzeit beabsichtigen meine Mitfahrer und ich keinen weiteren Besuch im kommenden Jahr.
- Bei der Bewältigung der Menschenmassen hat der Veranstalter meines Erachtens dieses Jahr klar versagt. Vier Stunden anstehen, nur um mein ja bereits bezahltes Ticket gegen ein Festival-Bändchen einzutauschen, damit ich endlich mal auf den Zeltplatz darf, ist einfach indiskutabel, gerade wenn es schon reichlich Erfahrung mit der Veranstaltung großer Festivals gibt (war ja nicht das erste Hurricane) und auch die Ticket-Preise nochmal gut angezogen wurden. Aber auch an anderen Stellen wie dem Eingang zum Zeltplatz waren teilweise schlicht zu wenig Leute im Einsatz.
- Die durchschnittlichen Festival-Besucher werden gefühlt mit jedem Jahr nerviger. Gleichzeitig sinkt aber auch mit jedem Jahr meine Bereitschaft, das über mich ergehen zu lassen.
- Wenn man als Veranstalter eine Nachtruhe von zwei bis acht vorsieht, sollte man in dieser Zeit vielleicht auch nur mit verminderter Geschwindigkeit mit Quads über den Zeltplatz fahren, oder besser noch: Gar nicht. Mehrfach in einer Nacht mit hoher Geschwindigkeit wenige Meter an meinem Zelt vorbei zu heizen finde ich auf jeden Fall nicht gerade klasse.
Der mehrfach zu ungünstigen Zeiten (in der Bändchen-Warteschlagne und beim Abbau) einsetzende Regen hat uns dann Sonntag Nachmittag den Rest gegeben und vorzeitig abreisen lassen. Derzeit beabsichtigen meine Mitfahrer und ich keinen weiteren Besuch im kommenden Jahr.
Sunday, 6. March 2011
Imbiss-Test 8: Curry Namaste
Zwei mal haben wir mittlerweile bei Curry Namaste bestellt, zuletzt vergangenen Freitag.
- Angebot: Indisches Essen, Lamm, Hähnchen und Fisch, dazu Vorspeisen und vegetarische Gerichte.
- Preise: Im Vergleich mit den typischen Lieferservice-Preisen definitiv gehoben.
- Qualität/Geschmack: Ausgezeichnet. Bei einigen Gerichten kann das Essen durch kleine Knochenstückchen erschwert werden, aber es handelte sich halt genau wie auf der Karte angegeben um Hähnchenkeulenstücke.
- Einrichtung: Unbekannt, aber laut Webseite kann auch vor Ort gegessen werden..
- Lieferservice: Mit jeweils einer guten Stunde von Bestellung bis Lieferung nicht rekordverdächtig, aber noch okay.
- Website: www.curry-namaste.de
- Sonstiges: -
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